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BCKategorie 21.09.2015 09:27:53 Uhr | Pressemeldungen

Margarete Schraube und das Leben um 1900 gemalt

Arbeiten des Gemm-Zeichenwettbewerbes noch bis zum 17. Juni im Kunsthof zu sehen

Margarete Schraube und das Leben um 1900 gemalt

Er ist nicht neu, der seit Jahren von der Sekundarschule Walter Gemm ausgerichtete Zeichenwettbewerb, der nach dem Maler und Namenspatron der Schule Walter Gemm (1898 - 1973) benannt ist. Dabei ist das besondere Engagement der Kunstlehrerin Ursula Lendeckel und die Unterstützung des Städtischen Museums hervorzuheben.

Die beeindruckenden Ergebnisse der letzten beiden Veranstaltungen waren im Rahmen von Ausstellungen in der Liebfrauen- und der Martinikirche zu sehen, die mit ihren Jubiläen 2005 und 2006 das Thema der Arbeiten vorgaben.

Erstmalig wurde der Wettbewerb in diesem Jahr auf einen längeren Zeitraum ausgedehnt. Die Kinder und Jugendlichen hatten zwei Monate Zeit, ihre Kunstwerke zu gestalten und sich so mit dem Thema intensiv auseinandersetzten.

In diesem Jahr stand der Wettbewerb ganz im Zeichen von Margarete Schraube und dem Halberstädter Leben um 1900. Anlass war natürlich die Wiedereröffnung des Museums in der Voigtei nach zweijähriger Sanierung zum Internationalen Museumstag am 20. Mai.

Die Beteiligung des im Objekt Voigtei 48 arbeitenden Kunsthofs machte es möglich, über gut zwei Monate in dessen Räumen und im Schraube-Museum selbst an der künstlerischen Umsetzung vonZeichnungen und Aquarellen zu arbeiten. Besonders hervorzuheben war dabei das Engagement der Halberstädterin Marita Spiller, die im Kunsthof ein Atelier für ihre eigene künstlerische Betätigung gemietet hat und die Hilfe der an einem Forschungsprojekt zum Schraub`schen Anwesen arbeitenden Gymnasiallehrerin Susanne Schulze und der Kunsthistorikerin Katja Reindel.

Am 15. Mai fand die Auszeichnung der Preisträger in der Galerie des Kunsthofes statt.

Dank sei auch dem Kunsthof gesagt, der es ermöglicht hat, die Arbeiten aller Teilnehmer/Innen in den Räumen der Galerie Voigtei 48 interessierten Besuchern zu zeigen. Die Ausstellung ist noch bis zum 17. Juni zu besichtigen.

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