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Einladung zum Museumsfreitag am 31. Juli 2026

Museumsfreitag ©Städtisches Museum und siehe Bild

Seit Jahren schon bieten die Museen in Trägerschaft der Stadt Halberstadt an jedem letzten Freitag im Monat die Möglichkeit, kostenfrei die Dauer- und Sonderausstellungen im Vogelkundemuseum Heineanum, im Städtischen Museum und im Schraube-Museum zu besuchen.

Am kommenden Freitag, dem 31. Juli, können von 11:00 bis 16:00 Uhr ist es wieder soweit.

Das Vogelkundemuseum Heineanum am Domplatz 36 zeigt die Dauerausstellungen „Vögel der Welt“, „Welt der Vögel“, „Vögel des Harzes und Vorland“ sowie die Sonderausstellung „Digitales Schaudepot“ mit virtuellen Schubladen und Blick in die sonst verborgenen Sammlungsstücke.

Ganz besonders staunenswert sind die beiden dort gezeigten wertvollen Skelette des Plateosauriers (ca. 220 Millionen Jahre alt) und des Plesiosauriers (ca. 190 Millionen Jahre alt), die um 1900 in Tongruben im Halberstädter Stadtgebiet gefunden wurden.

Das Städtische Museum am Domplatz 36 zeigt neben der Dauerausstellung zur Stadt- und Regionalgeschichte von der Urzeit bis zur Gegenwart mit zahlreichen Dioramen und Stadtmodellen auch eine Historische Apotheke mit Laborküche aus dem 18. Jahrhundert sowie einen „Blick hinter die Kulissen“, in dem die Aufgaben und Herausforderungen der aktuellen Museumsarbeit samt Provenienzforschung anschaulich präsentiert werden.

In den aktuellen Sonderausstellungen „Glänzende Aussichten – 99 Karikaturen zu Klima, Konsum und anderen Katastrophen“ des katholischen Hilfswerks Misereor und „Wege zum Frieden“ des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. werden die Betrachter auf unterschiedliche Weise animiert, über aktuelle globale Krisenprobleme nachzudenken.

Ein besonderer Akzent wird durch ein begleitendes Schülerprojekt mit der Europaschule „Am Gröpertor“ gesetzt: Jugendliche der 8. Klassen haben eigene Karikaturen entwickelt, die gesellschaftliche Themen aus ihrer Perspektive interpretieren. Diese Arbeiten sind im Treppenhaus des Städtischen Museums zu sehen und beeindrucken durch die Sichtweise junger Halberstädter und Halberstädterinnen.

Das Schraube-Museum in der Voigtei 48 präsentiert in der Dauerausstellung „Wohnkultur um 1900“ mit der original eingerichteten Wohnung samt Salon der Textilhändlerfamilie Schraube das Leben und Arbeiten einer gutbürgerlichen Halberstädter Familie zur Jahrhundertwende.

Im Laschkewitz-Brehm-Saal des Schraube-Museums im Erdgeschoss wird aktuell die erste Einzelausstellung der aufstrebenden Künstlerin Tara Winzer aus dem Halberstädter Ortsteil Klein Quenstedt gezeigt. Ihre Werke umfassen Acrylmalerei, Graffiti, Wand- und Raumgestaltung, Design, Restaurierung sowie Tätowierkunst und spiegeln persönliche Erfahrungen, Kreativität und den Mut wider, trotz aller Widerstände den eigenen Weg zu gehen.

In der Ausstellungsscheune im Obergeschoss wird die Ausstellung „Stein(chen) um Stein(chen) – Kunst am Bau aus Halberstadt von Walter und Pia Ebeling“ gezeigt, die eine Auswahl aus dem Nachlass mit über 100 Entwürfen zu den großformatigen Wandmosaiken des Halberstädter Künstlerpaars erstmals öffentlich im Original präsentiert, darunter zwei großformatige Entwürfe des Stadtcafé-Mosaiks im Breiten Weg.

Fotos:
01: Außenansicht Heineanum, © Museum Heineanum. 
02: Plateosaurus, Foto: Enver Hirsch, © Museum Heineanum. 
03: 1 von 99 Karikaturen, © Nel / Misereor. 
04: Ausstellung „Wege zum Frieden“, Foto: Sarah Lorenz, © Volksbund Sachsen-Anhalt. 
05: Selbstporträt, Tara Winzer, © Tara Winzer. 
06: Entwurf Mosaik Stadtcafé von Walter und Pia Ebeling, 1962, © Städtisches Museum Halberstadt.

© Jeannette Schroeder E-Mail

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