Sammlungen und Forschung im Städtischen Museum Halberstadt

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Sammeln, Forschen, Bewahren und Ausstellen sind die Grundfunktionen eines jeden Museums. Sie sind untrennbar miteinander verbunden. Die Sammlungen sind das Herzstück des Museums, aus dem sich Qualität und Möglichkeiten der Museumsarbeit ergeben. Die Sammlungsarbeit entsprechend des Museumsprofils bedingt die nachfolgende Forschung. Beide Funktionen sind Grundlagen der Ausstellungstätigkeit. Die Bewahrung der Sammlungen ist eine ständige Aufgabe zur Erhaltung des Exponatebestandes.


Die Sammlungsbreite eines regionalgeschichtlichen Museums wie dem Städtischen Museum Halberstadt ist außerordentlich. Sie ist kulturelles Spiegelbild der Region, der Stadtgeschichte und dokumentiert wichtige Aspekte der politischen, ökonomischen und künstlerischen Entwicklung. Sie beginnt mit den ersten Spuren der Besiedlung und endet in der jeweils unmittelbaren Gegenwart.

Insgesamt ist ein Exponatebestand von über 130.000 Stücken, in gut 50 Sach- und Untergruppen gegliedert, zu bewahren. Sie fassen Bestände wie Münzen und Zahlungsmittel, Orden und Ehrenzeichen, Urkunden und Dokumente, Gemälde und Skulpturen als auch Möbel, Plakate, Militaria, Trachten und Uhren zusammen.

Hinzu kommen "geschlossene Bestände", wie das Erbe von Margarete Schraube, Vertreterin einer gutbürgerlichen Familie des 19. Jahrhunderts, eine Handschuhmacherwerkstatt, ein Frisiersalon aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts oder zwei historische Apothekeneinrichtungen.



 

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